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Workshop im UJZ

Samstag, 09.04.2011 // 16:30 // UJZ Karlshorst // Hönower Str. 30, Berlin Lichtenberg

Im Rahmen eines Workshoptags des UJZ anlässlich des Tages der Befreiung am 8./9. Mai geben wir einen Workshop zum Thema Geschichtspolitik und Gedenken in der BRD:

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach nur um die korrekte Darstellung der Vergangenheit. Im nationalen Erinnern stecken ebenso Appelle für die Gegenwart. Eine Auseinandersetzung mit dem nationalen Erinnern in Deutschland ist also immer auch eine Auseinandersetzung mit dem deutschen Nationalismus. In diesem Workshop möchten wir uns vorrangig auf das nationale Erinnern an den Nationalsozialismus und die Shoah konzentrieren und verschiedene erinnerungspolitische Strategien herausarbeiten. Besondere Beachtung soll dabei dem Verhältnis zwischen Geschichtsaufarbeitung (z.B. Anerkennung der deutschen Schuld, deutsche Kriegseinsätze wegen Auschwitz, Holocaustmahnmal in Berlin) und relativierenden entlastenden Erzählungen (z.B. Widerstandsheldensagen, Opfermythen, Totalitarismustheorie) geschenkt werden.

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke!

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Wie viele andere Gruppen oder Einzelpersonen denken auch wir, dass dies ein Vorfall war, der nicht hinzunehmen ist und rufen deshalb dazu auf, sich deutlich gegen Antisemitismus – auch gegen den von links – zu positionieren.

Am 13.12.09 soll der Film im b-movie gezeigt werden – und das darf nicht ein zweites Mal verhindert werden. Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir innerhalb des breiten Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

Weitere Infos:

Aufruf

Seite des Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten

Text zu Antisemitismus unter Roter Fahne von der Gruppe Cosmoproletarian Solidarity