Kundgebung und Medienecho

Obwohl wir ein doch recht kleines Grüppchen waren, erziehlte die Kundgebung doch einige Aufmerksamkeit.
Die Redebeiträge, die wir auf der Kundgebung gehalten haben, können hier und hier nachgelesen werden. Ein Artikel über die Kundgebung zur Premiere findet sich auf Indymedia, ein anderer beim Medienkollektiv.

anti-stauffenberg-kundgebung

In beiden Artikeln wird auch der „Pink Rabbit“ erwähnt, den die Naturfreundejugend mit dem Spruch „Deutschland ist mir Möhre“ auf den Roten Teppich schickte und dazu ein Flugblatt verteilte. (Video hier).
Wir wünschen dem Pinken Hasen noch sehr viele schöne Auftritte auf seinem weiteren Weg im „Supergedenkjar 2009″:

pink rabbit

Aus diesem Grund wird im Jahr 2009 Pink Rabbit viel unterwegs sein. Überall dort, wo nationale Inszenierungen stattfinden, wird es auftauchen und sie lächerlich machen. Auf der Website: www.pink-rabbit.org wird es regelmäßig seine neuesten Coups erläutern.

An dieser Stelle wollen wir der nfj und dem Rabbit nochmal ein großes Dankeschön aussprechen, einerseits für die gelungene Aktion, anderseits auch, weil sicherlich die große mediale Aufmerksamkeit, die unserer Veranstaltung zuteil wurde, zum größten Teil wohl ihr Verdienst ist.

Der „Tagesspiegel“ feiert uns (?) und vor allem die Hasen-Aktion als obskuren Lokalkolorit, wobei sie der Aktion einfach unser Motto unterstellten:

Berlin wäre nicht Berlin, wenn es nicht zu einer Veranstaltung wie der Europapremiere von „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“, für die gestern Abend im Filmtheater am Potsdamer Platz gefeiert wurde, auch eine Protestaktion gegeben hätte. Die gestrige richtete sich „Gegen nationale Helden“, geriet aber zum Happening. Protestler im Hasenkostüm riefen „Freiheit für den Hasen“.

Die Hamburger Morgenpost findet uns ebenfalls obskur, hält uns aber obendrein für ziemlich gefährlich:

Und auch drinnen, direkt vor dem Saal, in dem sich die europäische Presse versammelt hatte, standen Beamte in voller Montur und behielten den Star im Auge. Die Sorge war groß, dass obskure Organisationen wie die Gruppierung „Gegen nationale Helden“ Cruises Auftritt vereiteln könnten.

Realistischer ist da wohl die Einschätzung von heise online, die auch als einzige sowohl den Namen unserer Gruppe in Erfahrung bringen konnten, als auch die Unabhängigkeit des Pink Rabbit von uns erkannten:

Während Cruise noch Autogramme vor dem Kinoeingang gab, lief ein rosaroter Riesenhase mit Augenklappe auf den roten Teppich. Minutenlang stand der Hase mitten im Scheinwerferlicht der Presse, bevor die etwas verdutzten Sicherheitskräfte den Störer wegführten. Nachdem eine laute Menschengruppe – gewiss nicht unprovoziert – „Freiheit für den Hasen“ skandierte, ließ die Polizei den kostümierten Mann ziehen. Währenddessen verteilten junge Helfershelfer pinke Zettel der „Naturfreundejugend Berlin“ an die Passanten. Das Flugblatt greift den Mythos um den Hitler-Attentäter an und tituliert den Grafen als „Stauffenbunny“.

In dieselbe Kerbe schlugen die Aktivisten von „nevergoinghome“, die in gebührendem Abstand zum Premierenteppich die einzige angemeldete Gegenveranstaltung des Abends abhielten. Vor einem großen Transparent verteilten sie eine 32-seitige Broschüre mit Aufsätzen gegen den Mythos Stauffenberg.


3 Antworten auf „Kundgebung und Medienecho“


  1. 1 Red Rabbit 27. Januar 2009 um 16:44 Uhr

    Schlechte Presse scheint es aber auch zu geben, zB beim Geprüften Argument. :-(

  2. 2 leserin 12. Februar 2009 um 12:47 Uhr

    naja, der soll hat nochmal genauer nachdenken.

  3. 3 Basti 17. Februar 2009 um 22:15 Uhr

    Oh man, habt Ihr Langeweile oder was?
    Wir wollen erst recht nicht solche Spinner wie Euch haben.

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