Workshop im UJZ

Samstag, 09.04.2011 // 16:30 // UJZ Karlshorst // Hönower Str. 30, Berlin Lichtenberg

Im Rahmen eines Workshoptags des UJZ anlässlich des Tages der Befreiung am 8./9. Mai geben wir einen Workshop zum Thema Geschichtspolitik und Gedenken in der BRD:

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach nur um die korrekte Darstellung der Vergangenheit. Im nationalen Erinnern stecken ebenso Appelle für die Gegenwart. Eine Auseinandersetzung mit dem nationalen Erinnern in Deutschland ist also immer auch eine Auseinandersetzung mit dem deutschen Nationalismus. In diesem Workshop möchten wir uns vorrangig auf das nationale Erinnern an den Nationalsozialismus und die Shoah konzentrieren und verschiedene erinnerungspolitische Strategien herausarbeiten. Besondere Beachtung soll dabei dem Verhältnis zwischen Geschichtsaufarbeitung (z.B. Anerkennung der deutschen Schuld, deutsche Kriegseinsätze wegen Auschwitz, Holocaustmahnmal in Berlin) und relativierenden entlastenden Erzählungen (z.B. Widerstandsheldensagen, Opfermythen, Totalitarismustheorie) geschenkt werden.

Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus

Veranstaltungshinweis:

„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nichts essen“

Vortrag in der Tristeza (Pannierstr. 5, Berlin-Neukölln) // 17.11.2010 // 19:00

Der Topos der „bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und über „Zigeuner“ sind dabei verschränkt und beeinflussen sich wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden.

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus.
Organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Deutsche Helden vom Sockel holen!

Wie letztes Jahr mobilisieren wir wieder gegen den auf dem Garnisonsfriedhof am Columbiadamm begangenen „Heldengedenktag“.

Im Vorfeld gibt es eine Mobilisierungsveranstaltung. Dabei wird es einerseits um Infos über die Aktivitäten gegen den Heldengedenktag, andrerseits auch um eine Kritik des bürgerlichen Gedenkens am Volkstrauertag und im Besonderen um den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Mobilierungsveranstaltung: Donnerstag, den 11.11.2010 //19:00 // Projektraum Neukölln

Kundgebung: 14.11.2010 // 10 Uhr // Garnisonsfriedhof Columbiadamm (Columbiadamm 122)

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Deutschland ist uns keine Träne wert

Jedes Jahr im November wird in Deutschland offiziell der Volkstrauertag begangen. Die offiziellen Feiern umfassen eine militärische Zeremonie am Vorabend auf dem Lilienthalfriedhof am Südstern in Berlin-Kreuzberg mit den Militärattachés der Verbündeten, eine offizielle Gedenkstunde im Bundestag und eine feierliche Kranzniederlegung an der Neuen Wache. Ziel dieser staatlichen Rituale ist, neben der Inszenierung der Toten der Weltkriege als Opfer, eine positive militärische Traditionspflege und – seit Deutschland auch offiziell wieder Kriege führt – das offizielle Lob für selbstloses Sterben für das Vaterland. Daneben wird dieser Tag auch von Vertreter_innen verschiedener nationalkonservativer bis offen neonazistischer Gruppierungen auf dem alten Garnisonsfriedhof am Columbiadamm begangen. Am „Heldengedenktag“, wie sie ihn nach der offiziellen Bezeichnung des Tages im Nationalsozialismus nennen, treffen sie sich dort, um ihre Kränze abzuwerfen, Deutsche Kriegstote als „Helden“ und „Opfer“ zu verehren und ihre offen revisionistische Sicht auf die Geschichte öffentlich kundzutun. (mehr…)

Vortrag in München

4.11.2010 // München // Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 104/II // Veranstaltet von antifa nt

Der Vortrag findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifa-Aktion-Day gegen den Heldengedenkmarsch von Nazis in München am 13.11.2010 statt (zum Aufruf)

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Nachtrag 05.11.10: Der Text des Vortrags ist jetzt online und kann hier nachgelesen werden.
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Ankündigungstext:

Die Deutschen und ihre Toten
Entlastende Erzählungen und ihre nationale Funktion

Vortrag der Gruppe …nevergoinghome.

Den meisten Menschen hierzulande erscheint ihre Zugehörigkeit zur deutschen Nation als natürlicher Bestandteil ihrer Identität. Die Nation gilt als die Grundlage und Legitimation der staatlichen Gewalt und nicht als das, was sie ist: Die exklusive Zusammenfassung einer Gruppe von Menschen unter eben diese Gewalt. Eben weil es sich bei der Rede von der nationalen Identität um eine ideologische Verkehrung handelt, ist sie niemals widerspruchsfrei begründbar. Dass das mit der Natürlichkeit nicht so einfach ist, merken auch diejenigen, die daran glauben. Gerade deshalb ist die Frage, was deutsch ist, ständiger Gegenstand von Diskursen und wird immer wieder neu öffentlich ausgehandelt.
Um die Natürlichkeit von Nation zu begründen, wird besonders auf die Geschichte verwiesen, die als nationale Geschichte erzählt wird. Damit haben Deutsche aber auch immer ein besonderes Problem. Nationale Geschichte wird schließlich unter der Zielsetzung erzählt, dass am Ende das Bild einer guten Nation zu stehen hat. (mehr…)

Vortrag in Bochum

20. Juli 2010 // 19.00 Uhr // Kulturcafe Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum.

„Nationalheld Stauffenberg – Wie mit Geschichte Politik gemacht wird“

Vortrag der Gruppe …nevergoinghome

Die Grenzöffnung zwischen den beiden deutschen Staaten war der Beginn einer neuen Phase, in der sich Deutschland als Nation feiert, auf die sich positiv bezogen werden kann. flyerbochumDas Problem dabei ist, dass mit zwei begonnenen Weltkriegen, dem Nationalsozialismus und der Shoah als Vergangenheit so umgegangen werden muss, dass das positive Selbstbild darunter nicht leidet.
Für solche Zwecke ist die Figur Stauffenberg wie geschaffen: Stauffenberg und das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 stehen paradigmatisch für den „Deutschen Widerstand“ gegen den Nationalsozialismus. Dass Stauffenberg selbst lange Anhänger des Nationalsozialismus und Antisemit gewesen ist und bis zu seinem Tod ein erklärter Feind der Demokratie, wird mittlerweile zugegeben. Jedoch wird gerade die späte Abkehr vom Nationalsozialismus als vorbildlicher Lernprozess gedeutet, in dem sich das heutige Selbstverständnis der Deutschen als „Weltmeister der Vergangenheitsbewältigung“ spiegelt. (mehr…)

Workshop auf Antinationalem Sommercamp

Auf dem diesjährigen Antinationalen Sommercamp der Jungen Linken (28. Juli 2010 bis 4. August 2010) wird es einen Workshop von nevergoinghome geben:

Nationalheld Stauffenberg – Warum der 20. Juli vielen Deutschen so wichtig ist

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach um die korrekte Darstellung der Vergangenheit, sondern im nationalen Erinnern stecken immer auch Appelle für die Gegenwart. Wie erinnerungspolitische Diskurse funktionieren und welchen politischen Konjunkturen sie unterliegen, soll am Beispiel des Gedenkens an Stauffenberg von 1950 bis heute aufgezeigt werden. Daran lässt sich die Frage diskutieren, ob Erinnerungspolitik überhaupt ein sinnvolles Betätigungsfeld für eine radikale Linke sein kann und wenn ja, wie sie aussehen könnte.

Antinationales Sommercamp hoch drei

Noch sind ein paar Plätze frei. Unter www.junge-linke.org kann sich angemeldet werden.

Veranstaltungsreihe zu Nationalismus

Wir weisen auf folgende Veranstaltungsreihe hin, die die bisherige Debatte über Nationalismus fortführen will:

Von Lichterketten und anderen Aufständen

Von Lichterketten und anderen Aufständen

Nach Zusammenschluss der BRD und DDR sowie zahlreicher rassistischer Gewaltübergriffe auf Migrant_innen in den Jahren nach 1989 entstanden innerhalb der radikalen Linken Debatten über die Gefahr eines „Vierten Deutschen Reichs“. Mittlerweile stehen solche Prognosen nicht mehr zur Diskussion. Deutschland hat sich „modernisiert“. (mehr…)

Veranstaltungsreihe zu Antisemitismus

Wir weisen auf folgende Veranstaltungsreihe hin:

Antisemitismus & Krise

mehr…

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke!

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Wie viele andere Gruppen oder Einzelpersonen denken auch wir, dass dies ein Vorfall war, der nicht hinzunehmen ist und rufen deshalb dazu auf, sich deutlich gegen Antisemitismus – auch gegen den von links – zu positionieren.

Am 13.12.09 soll der Film im b-movie gezeigt werden – und das darf nicht ein zweites Mal verhindert werden. Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir innerhalb des breiten Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

Weitere Infos:

Aufruf

Seite des Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten

Text zu Antisemitismus unter Roter Fahne von der Gruppe Cosmoproletarian Solidarity

Volkstrauertag und Heldengedenken

Mit mehreren Aktionen wurde dem diesjährigen Volkstrauertag begegnet.

An der Kundgebung am Columbiadamm (Aufruf hier) nahmen ca. 100 Personen teil. Das „Heldengedenken“ wurde durch die fröhliche Musik von den Lautsprecherwagen und mehrere gute Redebeiträge gestört. Der Redebeitrag der Gruppe …nevergoinghome. kann hier nachgelesen werden.

KundgebungColumbiadamm

Weitere Informationen: Indymedia-Artikel zur Kundgebung und Fotos.

Pink Rabbit am Volkstrauertag

Kranzniederlegung Pink Rabbit

Bereits am Vortag fand die Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Lilienthalfriedhof statt. Als alle Gäste schweigend auf den Beginn der Zeremonie warteten, tauchte jedoch zuerst Pink Rabbit auf und brachte etwas Leben und Farbe zwischen grauberockte und fackeltragende Soldaten.

Beim Pink Rabbit begründet man die Aktion folgendermaßen:
„Aus unserer Sicht geht es hier nicht um Trauer, sondern um die Legitimierung militärischer Gewalt. Die Veranstaltungen dienen gewollt oder ungewollt der Verdrängung der nationalsozialistischen Verbrechen. Wir glauben, dass ein Soldatenfriedhof kein Ort der Trauer sein kann, wir glauben, dass der Volkstrauertag kein geeigneter Tag des Gedenkens ist und wir meinen vor allem, dass Stiefel, Uniform und Fackeln ungeeignete Bekleidung für das Betreten eines Friedhofs sind.“

Am Volkstrauertag selbst war Pink Rabbit wieder vor Ort und legte nach dem Bundespräsident und den Vertreter_innen aller Verfassungsorgane selbst einen Kranz nieder, auf dem „Möhrenkränze statt Volkstrauertag“ zu lesen war. Für diese öffentliche Bekundung von Trauerverweigerung wurde das Rabbit vor den Augen vieler verwunderter Tourist_innen und Passant_innen von der Polizei abgeführt.

Keine Versöhnung mit deutschen Täter!

Zuvor hatten seine Freund_innen bereits spontan ein Transparent gezeigt und der schaulustigen Menge ihre Sicht auf die Geschichte mit Sprechchören mitgeteilt. Insbesondere ältere Menschen reagierten erbost.
Video, weitere Fotos und Flugblatt zur Aktion wie immer auf www.pink-rabbit.org.

Volkstrauertag- deutsche Opfermythen angreifen

gegen heldengedenken

Infoveranstaltung zum Volkstrauertag und zum Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge

Wir informieren über den in jedem Jahr im November stattfindenden Volkstrauertag (dieses Jahr am 15.11) und der Organisation, welche diesen Feiertag in der Weimarer Republik mit revanchistischer Stoßrichtung etablierte und sich auch heute traditionsbewusst in dieser Hinsicht zeigt: der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK). So hat hier die Relativierung der Geschichte Methode und aus deutschen Tätern können unter der Prämisse: „Versöhnung über den Gräbern“ auch mal schnell deutsche Opfer werden.

Informiert wird auch über das Heldengedenken am Columbiadamm und die geplanten Gegenaktivitäten.

12.11 um 19h im Größenwahn in der K9
Kinzigstr. 9 (U5 Samariterstr.)

Gegen jedes Heldengedenken

Das „Heldengedenken“ auf dem Garnisonsfriedhof Columbiadamm ist ein jährliches Ritual rechter, rechtsradikaler, reaktionärer und nazistischer Vereine und Verbände, das am sog. „Volkstrauertag“ stattfindet. Zu diesem Tag treffen sich Reservisten der Deutschen Bundeswehr, reaktionäre Traditionsverbände, Burschenschaften, Alt- und Neonazis, um der im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten zu gedenken und sie als „Helden“ zu verehren.

Zwar ist es durch antifaschistische Proteste zuletzt gelungen, die Veranstaltung gesellschaftlich zu isolieren und Vertreter_innen der „Demokratischen Parteien“ (noch 2006 legte der FDP-Bezirksverband Neukölln einen Kranz nieder) und der Bundeswehr eine Teilnahme unmöglich zu machen. Auch ging die Zahl der Teilnehmer_innen in den letzten Jahren zurück. Trotzdem ist es bis heute nicht gelungen, diesem nationalistischen, reaktionären und geschichtsrevisionistischen Treiben ein Ende zu bereiten. Daher gilt es auch dieses Jahr, der Veranstaltung lauten und unversöhnlichen Protest entgegenzubringen.

Unserer Protest gilt aber nicht dieser reaktionären Veranstaltung allein, sondern dem Volkstrauertag auch in seiner zivilgesellschaftlichen Form, wie sie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der offizielle Staatsakt zeigt. Keine Träne für deutsche Täter.

Den ganzen Aufruf lesen.

Mobilisierungs-Jingle anhören:

Kommt zur Kundgebung gegen das Heldengedenken am 15.11.2009 um 10:00h, Columbiadamm

Aufruf zur Antinationalen Demo am 07.11.2009

Trotz erheblicher Differenzen mit dem Aufruf der TOP zur Antinationalen Demonstration am Samstag, den 07.11. unterstützen wir das Anliegen einer breiten Mobilisierung für einen Protest gegen die Wendefeierlichkeiten. Die Gründe dafür haben wir zusammen mit der Naturfreundejugend Berlin in einem eigenen Aufruf zusammengefasst, der hier nachgelesen werden kann. Alternativ als pdf zum download.

Außerdem möchten wir nochmal auf die Radiodebatte beim fsk verweisen, bei der die TOP sich der Kritik stellt. Der Diskutant von nevergoinghome vertritt dabei allerdings eine Auffassung, die nicht von allen aus unserer Gruppe geteilt wird. Wir hoffen, dass die Diskussion (ein guter Überblick über die bisherige Debatte findet sich hier und hier) weitergeführt wird und werden uns auch daran beteiligen.

Kommt alle zur Antinationalen Demonstration am 07.11.09, 16:00, am Checkpoint Charly!

Antinationale Demo

Zeitung zum 9.11. erschienen

Die Zeitung der Antifaschistischen Initiative Moabit (AIM) zur Gedenkdemonstration am 09.11. ist erschienen und kann hier als pdf runtergeladen werden.

9. November: Kundgebung und Demostration am Mahnmal Levetzostr.

Ebenfalls erschienen ist die erste Broschüre aus der Reihe „In Remembrance of…“ der autonomen neuköllner antifa (ana). Sie beschäftigt sich mit den „Widerlichkeiten des deutschen ›Heldengedenkens‹“. Die Broschüre liegt an einschlägigen Orten aus und informiert detaillreich über den Friedhof am Columbiadamm, die Denkmähler, die dort stehen und das jährliche Ritual am Volkstrauertag.

Mitschnitt zum download

Am 17.06.09 waren wir auf einer Veranstaltung im Rahmen der antinationalen Kampagne des UmsGanze-Bündnisses vom antifa AK cologne in Köln eingeladen.
Dort diskutierten wir zum Thema „Stauffenberg – Sinnstifter der Nation?“, mit einem Vertreter der autonomen antifa [f] aus Frankfurt.

In der Ankündigung wurde u.a. folgendes versprochen:

Die Berliner Gruppe nevergoinhome wird in einem Inputreferat über die Bedeutung von nationalen Helden und Myten, die Diskurse, in denen diese auftauchen, und welche Zwecke und Bedeutungen diese haben, eingehen – und was das alles mit Nationalismus zu tun hat.

Die Frankfurter Gruppe Antifa F wird in ihrem Inputreferat darlegen, wie aus den wiederkehrenden Bedrohungslagen gesellschaftlicher Konkurrenz sich die Ideologie nationaler Schicksalsgemeinschaft klassenübergreifend als vermeintlich vorpolitische und außerökonomische Anspruchsgrundlage auf Solidarität und staatliche Fürsorge in der Not entwickelt.

In der Diskussion entwickelte sich eine spannende Auseindersetzung um die Relevanz von Geschichtspolitik und Antinationalismus.

Das ganze gibt es jetzt hier in voller Länge als Mitschnitt zum download (ca. 100 MB).



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