„Es gilt, Dinge zu verstehen, die hier passieren!“

In der aktuellen Phase 2 Nr. 44 / Herbst 2012 ist ein Artikel von uns erschienen, in dem wir die Frage diskutieren, warum gerade der antideutsch inspirierte Teil der radikalen Linken sich scheinbar wenig für die Krise interessiert. Wir überlegen dabei, inwiefern antideutsche Kritik an regressiver Kollektivität in eine Affirmation bürgerlicher Freiheit umgeschlagen ist und ob dies der Grund sein kann, unempfindlich gegenüber der Lage der Abgehängten und Exkludierten geworden zu sein. Dabei interessiert uns besonders, wie individualisierte Alltagspraxis und das Gefühl der eigenen gesellschaftlichen wie politischen Ohnmacht das politische Denken und Handeln strukturiert und wie ausgehend von einer Theorie der Ohnmacht Handlungsmöglichkeiten neu zu denken wären.

Zur Kritik an Deutschland

Infoveranstaltung: Zur Kritik an Deutschland – antinationale und antideutsche Theorie

Donnerstag 27.09.12 // 19h // k-fetisch (Wildenbruchstraße 86, Nähe U-Bhf. Rathaus Neukölln)

Ob am 09. November, dem 03. Oktober oder dem Jahrestag der rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen: Stets stellt sich die Frage nach der richtigen Einordnung der deutschen Nation im Kontext der allgemeinen Entwicklung bürgerlicher Gesellschaften. Während zuletzt antinationalen Erklärungsversuchen eine ökonomistische Herangehensweise vorgeworfen wurde, kranken antideutsche Erklärungen laut ihrer Kritiker vor allem an einer zu starren Fixierung auf scheinbar unveränderbare Ideologietraditionen. Die Veranstaltung will dem Publikum die Argumente beider Seiten dieses Streits vor Augen führen und nach den Möglichkeiten und Grenzen eines Zusammendenkens antinationaler und antideutscher Positionen fragen.

Referent_innen:
Theorie Organisation Praxis B3rlin, …nevergoinghome, Emanzipative & Antifaschistische Gruppe EAG

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Beat up your brain – ABC der radikalen Linken
der Autonomen Neuköllner Antifa ANA

Mitschnitt der Veranstaltung:

Veranstaltung in Rostock

Am 3. Oktober soll nicht nur in München den Einheitsfeierlichkeiten etwas entgegengesetzt werden.

Deutschland ist das Problem - Poster In Rostock gibt es im Polyvolt ein Tagesprogramm mit Vorträgen und Konzerten unter dem Titel „Deutschland ist das Problem“.

Programm:

16:00 Vortrag der Gruppe …nevergoinghome.
Einheit, Freiheit, Grundordnung: Deutschlands langer Lauf zu sich selbst?

17:30 Videobeitrag und Diskussion zur Situation in Wolgast

19:00 Konzert mit
Pisse (Punk) ++ Mördare (Barcelona Chaos) ++ Punks Not Nett (Kurios)

Veranstaltet von Drek Kids From The Block

20. Juli

Anlässlich des 20. Juli und des an diesem Tag stattfindenden feierlichen Gelöbnisses veröffentlichen wir hier nochmals einen unserer Texte zum Gedenken an Stauffenberg. Es handelt sich dabei um den Abschnitt zum 20. Juli aus unserem Vortrag „Die Deutschen und ihre Toten“. Dieser Text gibt in knapper Form unsere wesentlichen Kritikpunkte am Stauffenberggedenken wieder und präzisiert und aktualisiert die ausführliche Argumentation unserer Broschüre zum 20. Juli.

Stauffenberg und der 20. Juli im deutschen Erinnerungsdiskurs

Am 20. Juli 1944 hat eine Gruppe von v.a. militärischen Verschwörern um den damaligen Oberst Stauffenberg ein Attentat auf Hitler durchgeführt, das bekanntlich scheiterte. Mit historischen Details wollen wir uns hier nicht lange aufhalten.
Will man allerdings den Diskurs um Stauffenberg richtig einordnen, so muss man zwei Ebenen unterscheiden, auf denen Auseinandersetzungen geführt werden. Die eine ist die des Historischen und die andere die des Erinnerns und Gedenkens. Auf die Ebene des Erinnerns kommen wir noch zurück. Auf der Ebene des Historischen werden die Auseinandersetzungen um das Weltbild, die Motive der Verschwörer, um die gesellschaftlichen Strukturen des NS, die deutsche Vernichtungspolitik wie auch die Frage nach Handlungsmöglichkeiten geführt. Desweiteren wird den Fragen nachgegangen, ab wann bzw. ob überhaupt Stauffenberg sich vom Nationalsozialismus distanzierte, welche Ziele und Motive sein Handeln bestimmten etc. (mehr…)

Soli-Kundgebung anlässlich der griechischen Neuwahlen

Ein Bündnis aus verschiedenen linken und antikapitalistischen Gruppen ruft zu einer Solidaritätskundgebung mit den Menschen in Griechenland anlässlich der Neuwahlen auf. Die Kundgebung findet am Mittwoch, den 13. Juni um 17 Uhr vor dem Bundeskanzleramt statt. Der Aufruf sei hier dokumentiert.

Die Rebellion der ‚Versuchskaninchen’ in Griechenland
sollte auch zu unserer Rebellion werden!

Am Sonntag finden in Griechenland Neuwahlen statt, nachdem die Wahl von Anfang Mai zu einem Patt zwischen den unterschiedlichen politischen Lagern geführt hatte. Eine der antretenden linken Parteien, Syriza, kann möglicherweise stärkste Kraft werden. Allein schon diese Aussicht hat in Griechenland sowie international eine massive Stimmungsmache ausgelöst. Die Bild-Zeitung titelte: „Syriza will uns unsere Milliarden nicht zurückgeben.“ In Griechenland werden Horrorszenarien für den Fall eines Wahlsieges von Syriza an die Wand gemalt. (mehr…)

Demo am 05.05.

Etwas mehr als 100 Leute kamen zu der Demonstration anlässlich der Wahl in Griechenland, die vom Halleschen Tor aus durch Mitte zog. Einen ausführlichen Bericht gibt es bei indymedia.

Es wurden verschiedene Redebeiträge gehalten, u.a. von der Sozialistischen Initiative Berlin, von einem griechischen antikapitalistischen und antifaschistischen Kollektiv, den Internationalen KommunistInnen und nevergoinghome.

Demo anlässlich der Wahl in Griechenland

Wählen wir das schöne Leben!

Ein Redebeitrag auf der Demonstration von …nevergoinghome

Es ist schwierig zu sagen, was wir an der Scheiße besonders scheiße finden. Wenn in Griechenland am 6. Mai zur Wahl aufgerufen wird, kann man sich eigentlich nur der Fäkalsprache bedienen. Anstatt dass sich konkrete Menschen die Fragen stellen können, „Wie wollen wir leben und wirtschaften?“, sind die Menschen in Griechenland aufgefordert, zwischen schlimm und schlimmer zu wählen. Doch die Sparpolitik in Griechenland ist für die nächsten Jahrzehnte festgeschrieben, egal, welche Partei die Regierung stellen wird. Auch ein Wahlboykott lässt nur auf Scheiße hoffen: Schließlich ist das Schlimmste was droht eine rassistische und nationalistische Mehrheit. Wenn über die Zukunft Griechenlands mit Wahlen etwas entschieden werden kann, dann, so scheint es, in Frankreich.

Doch nur weil sich in Frankreich zwei klarere Alternativen der zukünftigen europäischen Krisenbewältigungspolitik zur Wahl stellen, heißt das noch lange nicht, dass dasjenige, was wirklich entscheidend wäre, zur Wahl stünde. (mehr…)

Aufruf zur Demo am 05.05.

Solidarität mit den Kämpfenden in Griechenland!
Gegen Deutschlands Rolle bei der Durchsetzung des Sparpakets!

Wenn am 6. Mai in Griechenland gewählt wird, ist eines klar: Entscheiden können die Abstimmenden herzlich wenig. Das Spardiktat von EU, IWF und EZB kann, so betonen es die EU-Eliten, durch keine Wahl abgeschwächt werden.
An der massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen in Griechenland werden sie ohnehin nichts ändern. Der Kampf um Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen der Märkte ist in den eingesetzten Technokratien die einzige Aufgabe staatlichen Handelns.
Aus einer Position der wirtschaftlichen und politischen Stärke setzt Deutschland seine Interessen in der EU durch. Begleitet wird dies durch einen sozialdarwinistischen Diskurs in der deutschen Gesellschaft, der die Verelendung der Lebenssituationen in Griechenland achselzuckend hinnimmt bzw. lautstark einfordert.

Demonstration, 5.5.2012, 16 Uhr, Hallesches Tor

Gegen die nationale und kapitalistische Konkurrenz !

*andere zustände ermöglichen | …nevergoinghome. | Sozialistische Inititative Berlin | InterKomms

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Αλληλεγγύη στους αγωνιζόμενους στην Ελλάδα!
Ενάντια στο ρόλο που διαδραματίζει η Γερμανία ως προς την επιβολή του
Μνημονίου!

Εάν τελικά στις 6 Μάη το Μνημόνιο ψηφιστεί, τότε ένα και μόνον θα είναι σίγουρο: η φωνή όσων καλέστηκαν να ψηφίσουν δεν κατάφερε να ακουστεί. Άλλωστε, σύμφωνα με τα λεγόμενα της ευρωπαϊκής ελίτ, «η εφαρμογή του Μνημονίου της Ευρώπης, του ΔΝΤ και της Ευρωπαϊκής Κεντρικής Τράπεζας δεν μπορεί μέσα από καμιά ψηφοφορία να ματαιωθεί.» Στη μαζική υποβάθμιση των συνθηκών ζωής των ανθρώπων στην Ελλάδα δεν πρόκειται έτσι κι αλλιώς να αλλάξει τίποτε..
Τη μοναδική έγνοια του κρατικού ξεπουλήματος αποτελεί στην επικρατούσα τεχνοκρατία ο αγώνας για «ανταγωνιστική ικανότητα» και «εμπιστοσύνη των αγορών». Παράλληλα η Γερμανία, από μια θέση της οικονομικής και πολιτικής ισχύος επιδιώκει να επιβάλλει τα σχέδια της στην «Ενωμένη Ευρώπη». Και όλο αυτό, παράλληλα με μια κοινωνικοδαρβινίστικη απεύθυνση προς την γερμανική κοινωνία, η οποία αποδέχεται «σηκώνοντας τους ώμους» ή και επικροτώντας την εξαθλίωση των συνθηκών ζωής στην Ελλάδα.
Πορεία Αλληλεγγύης για τις εκλογές στην Ελλάδα και την καταψήφιση του

Μνημονίου, 05.05.2012 // 4 μ.μ. // Hallesches Tor

Ενάντια στις εθνικές και καπιταλιστικές σχέσεις ανταγωνισμού!

Workshop im UJZ

Samstag, 09.04.2011 // 16:30 // UJZ Karlshorst // Hönower Str. 30, Berlin Lichtenberg

Im Rahmen eines Workshoptags des UJZ anlässlich des Tages der Befreiung am 8./9. Mai geben wir einen Workshop zum Thema Geschichtspolitik und Gedenken in der BRD:

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach nur um die korrekte Darstellung der Vergangenheit. Im nationalen Erinnern stecken ebenso Appelle für die Gegenwart. Eine Auseinandersetzung mit dem nationalen Erinnern in Deutschland ist also immer auch eine Auseinandersetzung mit dem deutschen Nationalismus. In diesem Workshop möchten wir uns vorrangig auf das nationale Erinnern an den Nationalsozialismus und die Shoah konzentrieren und verschiedene erinnerungspolitische Strategien herausarbeiten. Besondere Beachtung soll dabei dem Verhältnis zwischen Geschichtsaufarbeitung (z.B. Anerkennung der deutschen Schuld, deutsche Kriegseinsätze wegen Auschwitz, Holocaustmahnmal in Berlin) und relativierenden entlastenden Erzählungen (z.B. Widerstandsheldensagen, Opfermythen, Totalitarismustheorie) geschenkt werden.

Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus

Veranstaltungshinweis:

„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nichts essen“

Vortrag in der Tristeza (Pannierstr. 5, Berlin-Neukölln) // 17.11.2010 // 19:00

Der Topos der „bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und über „Zigeuner“ sind dabei verschränkt und beeinflussen sich wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden.

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus.
Organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Deutsche Helden vom Sockel holen!

Wie letztes Jahr mobilisieren wir wieder gegen den auf dem Garnisonsfriedhof am Columbiadamm begangenen „Heldengedenktag“.

Im Vorfeld gibt es eine Mobilisierungsveranstaltung. Dabei wird es einerseits um Infos über die Aktivitäten gegen den Heldengedenktag, andrerseits auch um eine Kritik des bürgerlichen Gedenkens am Volkstrauertag und im Besonderen um den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Mobilierungsveranstaltung: Donnerstag, den 11.11.2010 //19:00 // Projektraum Neukölln

Kundgebung: 14.11.2010 // 10 Uhr // Garnisonsfriedhof Columbiadamm (Columbiadamm 122)

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Deutschland ist uns keine Träne wert

Jedes Jahr im November wird in Deutschland offiziell der Volkstrauertag begangen. Die offiziellen Feiern umfassen eine militärische Zeremonie am Vorabend auf dem Lilienthalfriedhof am Südstern in Berlin-Kreuzberg mit den Militärattachés der Verbündeten, eine offizielle Gedenkstunde im Bundestag und eine feierliche Kranzniederlegung an der Neuen Wache. Ziel dieser staatlichen Rituale ist, neben der Inszenierung der Toten der Weltkriege als Opfer, eine positive militärische Traditionspflege und – seit Deutschland auch offiziell wieder Kriege führt – das offizielle Lob für selbstloses Sterben für das Vaterland. Daneben wird dieser Tag auch von Vertreter_innen verschiedener nationalkonservativer bis offen neonazistischer Gruppierungen auf dem alten Garnisonsfriedhof am Columbiadamm begangen. Am „Heldengedenktag“, wie sie ihn nach der offiziellen Bezeichnung des Tages im Nationalsozialismus nennen, treffen sie sich dort, um ihre Kränze abzuwerfen, Deutsche Kriegstote als „Helden“ und „Opfer“ zu verehren und ihre offen revisionistische Sicht auf die Geschichte öffentlich kundzutun. (mehr…)

Vortrag in München

4.11.2010 // München // Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 104/II // Veranstaltet von antifa nt

Der Vortrag findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifa-Aktion-Day gegen den Heldengedenkmarsch von Nazis in München am 13.11.2010 statt (zum Aufruf)

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Nachtrag 05.11.10: Der Text des Vortrags ist jetzt online und kann hier nachgelesen werden.
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Ankündigungstext:

Die Deutschen und ihre Toten
Entlastende Erzählungen und ihre nationale Funktion

Vortrag der Gruppe …nevergoinghome.

Den meisten Menschen hierzulande erscheint ihre Zugehörigkeit zur deutschen Nation als natürlicher Bestandteil ihrer Identität. Die Nation gilt als die Grundlage und Legitimation der staatlichen Gewalt und nicht als das, was sie ist: Die exklusive Zusammenfassung einer Gruppe von Menschen unter eben diese Gewalt. Eben weil es sich bei der Rede von der nationalen Identität um eine ideologische Verkehrung handelt, ist sie niemals widerspruchsfrei begründbar. Dass das mit der Natürlichkeit nicht so einfach ist, merken auch diejenigen, die daran glauben. Gerade deshalb ist die Frage, was deutsch ist, ständiger Gegenstand von Diskursen und wird immer wieder neu öffentlich ausgehandelt.
Um die Natürlichkeit von Nation zu begründen, wird besonders auf die Geschichte verwiesen, die als nationale Geschichte erzählt wird. Damit haben Deutsche aber auch immer ein besonderes Problem. Nationale Geschichte wird schließlich unter der Zielsetzung erzählt, dass am Ende das Bild einer guten Nation zu stehen hat. (mehr…)

Vortrag in Bochum

20. Juli 2010 // 19.00 Uhr // Kulturcafe Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum.

„Nationalheld Stauffenberg – Wie mit Geschichte Politik gemacht wird“

Vortrag der Gruppe …nevergoinghome

Die Grenzöffnung zwischen den beiden deutschen Staaten war der Beginn einer neuen Phase, in der sich Deutschland als Nation feiert, auf die sich positiv bezogen werden kann. flyerbochumDas Problem dabei ist, dass mit zwei begonnenen Weltkriegen, dem Nationalsozialismus und der Shoah als Vergangenheit so umgegangen werden muss, dass das positive Selbstbild darunter nicht leidet.
Für solche Zwecke ist die Figur Stauffenberg wie geschaffen: Stauffenberg und das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 stehen paradigmatisch für den „Deutschen Widerstand“ gegen den Nationalsozialismus. Dass Stauffenberg selbst lange Anhänger des Nationalsozialismus und Antisemit gewesen ist und bis zu seinem Tod ein erklärter Feind der Demokratie, wird mittlerweile zugegeben. Jedoch wird gerade die späte Abkehr vom Nationalsozialismus als vorbildlicher Lernprozess gedeutet, in dem sich das heutige Selbstverständnis der Deutschen als „Weltmeister der Vergangenheitsbewältigung“ spiegelt. (mehr…)

Workshop auf Antinationalem Sommercamp

Auf dem diesjährigen Antinationalen Sommercamp der Jungen Linken (28. Juli 2010 bis 4. August 2010) wird es einen Workshop von nevergoinghome geben:

Nationalheld Stauffenberg – Warum der 20. Juli vielen Deutschen so wichtig ist

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach um die korrekte Darstellung der Vergangenheit, sondern im nationalen Erinnern stecken immer auch Appelle für die Gegenwart. Wie erinnerungspolitische Diskurse funktionieren und welchen politischen Konjunkturen sie unterliegen, soll am Beispiel des Gedenkens an Stauffenberg von 1950 bis heute aufgezeigt werden. Daran lässt sich die Frage diskutieren, ob Erinnerungspolitik überhaupt ein sinnvolles Betätigungsfeld für eine radikale Linke sein kann und wenn ja, wie sie aussehen könnte.

Antinationales Sommercamp hoch drei

Noch sind ein paar Plätze frei. Unter www.junge-linke.org kann sich angemeldet werden.

Veranstaltungsreihe zu Nationalismus

Wir weisen auf folgende Veranstaltungsreihe hin, die die bisherige Debatte über Nationalismus fortführen will:

Von Lichterketten und anderen Aufständen

Von Lichterketten und anderen Aufständen

Nach Zusammenschluss der BRD und DDR sowie zahlreicher rassistischer Gewaltübergriffe auf Migrant_innen in den Jahren nach 1989 entstanden innerhalb der radikalen Linken Debatten über die Gefahr eines „Vierten Deutschen Reichs“. Mittlerweile stehen solche Prognosen nicht mehr zur Diskussion. Deutschland hat sich „modernisiert“. (mehr…)