Demo am 05.05.

Etwas mehr als 100 Leute kamen zu der Demonstration anlässlich der Wahl in Griechenland, die vom Halleschen Tor aus durch Mitte zog. Einen ausführlichen Bericht gibt es bei indymedia.

Es wurden verschiedene Redebeiträge gehalten, u.a. von der Sozialistischen Initiative Berlin, von einem griechischen antikapitalistischen und antifaschistischen Kollektiv, den Internationalen KommunistInnen und nevergoinghome.

Demo anlässlich der Wahl in Griechenland

Wählen wir das schöne Leben!

Ein Redebeitrag auf der Demonstration von …nevergoinghome

Es ist schwierig zu sagen, was wir an der Scheiße besonders scheiße finden. Wenn in Griechenland am 6. Mai zur Wahl aufgerufen wird, kann man sich eigentlich nur der Fäkalsprache bedienen. Anstatt dass sich konkrete Menschen die Fragen stellen können, „Wie wollen wir leben und wirtschaften?“, sind die Menschen in Griechenland aufgefordert, zwischen schlimm und schlimmer zu wählen. Doch die Sparpolitik in Griechenland ist für die nächsten Jahrzehnte festgeschrieben, egal, welche Partei die Regierung stellen wird. Auch ein Wahlboykott lässt nur auf Scheiße hoffen: Schließlich ist das Schlimmste was droht eine rassistische und nationalistische Mehrheit. Wenn über die Zukunft Griechenlands mit Wahlen etwas entschieden werden kann, dann, so scheint es, in Frankreich.

Doch nur weil sich in Frankreich zwei klarere Alternativen der zukünftigen europäischen Krisenbewältigungspolitik zur Wahl stellen, heißt das noch lange nicht, dass dasjenige, was wirklich entscheidend wäre, zur Wahl stünde. (mehr…)

Aufruf zur Demo am 05.05.

Solidarität mit den Kämpfenden in Griechenland!
Gegen Deutschlands Rolle bei der Durchsetzung des Sparpakets!

Wenn am 6. Mai in Griechenland gewählt wird, ist eines klar: Entscheiden können die Abstimmenden herzlich wenig. Das Spardiktat von EU, IWF und EZB kann, so betonen es die EU-Eliten, durch keine Wahl abgeschwächt werden.
An der massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen in Griechenland werden sie ohnehin nichts ändern. Der Kampf um Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen der Märkte ist in den eingesetzten Technokratien die einzige Aufgabe staatlichen Handelns.
Aus einer Position der wirtschaftlichen und politischen Stärke setzt Deutschland seine Interessen in der EU durch. Begleitet wird dies durch einen sozialdarwinistischen Diskurs in der deutschen Gesellschaft, der
die Verelendung der Lebenssituationen in Griechenland achselzuckend hinnimmt bzw. lautstark einfordert.

Demonstration, 5.5.2012, 16 Uhr, Hallesches Tor

Gegen die nationale und kapitalistische Konkurrenz !

*andere zustände ermöglichen | …nevergoinghome. | Sozialistische Inititative Berlin | InterKomms

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Αλληλεγγύη στους αγωνιζόμενους στην Ελλάδα!
Ενάντια στο ρόλο που διαδραματίζει η Γερμανία ως προς την επιβολή του
Μνημονίου!

Εάν τελικά στις 6 Μάη το Μνημόνιο ψηφιστεί, τότε ένα και μόνον θα είναι σίγουρο: η φωνή όσων καλέστηκαν να ψηφίσουν δεν κατάφερε να ακουστεί. Άλλωστε, σύμφωνα με τα λεγόμενα της ευρωπαϊκής ελίτ, «η εφαρμογή του Μνημονίου της Ευρώπης, του ΔΝΤ και της Ευρωπαϊκής Κεντρικής Τράπεζας δεν μπορεί μέσα από καμιά ψηφοφορία να ματαιωθεί.» Στη μαζική υποβάθμιση των συνθηκών ζωής των ανθρώπων στην Ελλάδα δεν πρόκειται έτσι κι αλλιώς να αλλάξει τίποτε..
Τη μοναδική έγνοια του κρατικού ξεπουλήματος αποτελεί στην επικρατούσα τεχνοκρατία ο αγώνας για «ανταγωνιστική ικανότητα» και «εμπιστοσύνη των αγορών». Παράλληλα η Γερμανία, από μια θέση της οικονομικής και πολιτικής ισχύος επιδιώκει να επιβάλλει τα σχέδια της στην «Ενωμένη Ευρώπη». Και όλο αυτό, παράλληλα με μια κοινωνικοδαρβινίστικη απεύθυνση προς την γερμανική κοινωνία, η οποία αποδέχεται «σηκώνοντας τους ώμους» ή και επικροτώντας την εξαθλίωση των συνθηκών ζωής στην Ελλάδα.
Πορεία Αλληλεγγύης για τις εκλογές στην Ελλάδα και την καταψήφιση του

Μνημονίου, 05.05.2012 // 4 μ.μ. // Hallesches Tor

Ενάντια στις εθνικές και καπιταλιστικές σχέσεις ανταγωνισμού!

Workshop im UJZ

Samstag, 09.04.2011 // 16:30 // UJZ Karlshorst // Hönower Str. 30, Berlin Lichtenberg

Im Rahmen eines Workshoptags des UJZ anlässlich des Tages der Befreiung am 8./9. Mai geben wir einen Workshop zum Thema Geschichtspolitik und Gedenken in der BRD:

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach nur um die korrekte Darstellung der Vergangenheit. Im nationalen Erinnern stecken ebenso Appelle für die Gegenwart. Eine Auseinandersetzung mit dem nationalen Erinnern in Deutschland ist also immer auch eine Auseinandersetzung mit dem deutschen Nationalismus. In diesem Workshop möchten wir uns vorrangig auf das nationale Erinnern an den Nationalsozialismus und die Shoah konzentrieren und verschiedene erinnerungspolitische Strategien herausarbeiten. Besondere Beachtung soll dabei dem Verhältnis zwischen Geschichtsaufarbeitung (z.B. Anerkennung der deutschen Schuld, deutsche Kriegseinsätze wegen Auschwitz, Holocaustmahnmal in Berlin) und relativierenden entlastenden Erzählungen (z.B. Widerstandsheldensagen, Opfermythen, Totalitarismustheorie) geschenkt werden.

Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus

Veranstaltungshinweis:

„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nichts essen“

Vortrag in der Tristeza (Pannierstr. 5, Berlin-Neukölln) // 17.11.2010 // 19:00

Der Topos der „bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und über „Zigeuner“ sind dabei verschränkt und beeinflussen sich wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden.

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus.
Organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Deutsche Helden vom Sockel holen!

Wie letztes Jahr mobilisieren wir wieder gegen den auf dem Garnisonsfriedhof am Columbiadamm begangenen „Heldengedenktag“.

Im Vorfeld gibt es eine Mobilisierungsveranstaltung. Dabei wird es einerseits um Infos über die Aktivitäten gegen den Heldengedenktag, andrerseits auch um eine Kritik des bürgerlichen Gedenkens am Volkstrauertag und im Besonderen um den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Mobilierungsveranstaltung: Donnerstag, den 11.11.2010 //19:00 // Projektraum Neukölln

Kundgebung: 14.11.2010 // 10 Uhr // Garnisonsfriedhof Columbiadamm (Columbiadamm 122)

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Deutschland ist uns keine Träne wert

Jedes Jahr im November wird in Deutschland offiziell der Volkstrauertag begangen. Die offiziellen Feiern umfassen eine militärische Zeremonie am Vorabend auf dem Lilienthalfriedhof am Südstern in Berlin-Kreuzberg mit den Militärattachés der Verbündeten, eine offizielle Gedenkstunde im Bundestag und eine feierliche Kranzniederlegung an der Neuen Wache. Ziel dieser staatlichen Rituale ist, neben der Inszenierung der Toten der Weltkriege als Opfer, eine positive militärische Traditionspflege und – seit Deutschland auch offiziell wieder Kriege führt – das offizielle Lob für selbstloses Sterben für das Vaterland. Daneben wird dieser Tag auch von Vertreter_innen verschiedener nationalkonservativer bis offen neonazistischer Gruppierungen auf dem alten Garnisonsfriedhof am Columbiadamm begangen. Am „Heldengedenktag“, wie sie ihn nach der offiziellen Bezeichnung des Tages im Nationalsozialismus nennen, treffen sie sich dort, um ihre Kränze abzuwerfen, Deutsche Kriegstote als „Helden“ und „Opfer“ zu verehren und ihre offen revisionistische Sicht auf die Geschichte öffentlich kundzutun. (mehr…)

Vortrag in München

4.11.2010 // München // Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 104/II // Veranstaltet von antifa nt

Der Vortrag findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifa-Aktion-Day gegen den Heldengedenkmarsch von Nazis in München am 13.11.2010 statt (zum Aufruf)

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Nachtrag 05.11.10: Der Text des Vortrags ist jetzt online und kann hier nachgelesen werden.
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Ankündigungstext:

Die Deutschen und ihre Toten
Entlastende Erzählungen und ihre nationale Funktion

Vortrag der Gruppe …nevergoinghome.

Den meisten Menschen hierzulande erscheint ihre Zugehörigkeit zur deutschen Nation als natürlicher Bestandteil ihrer Identität. Die Nation gilt als die Grundlage und Legitimation der staatlichen Gewalt und nicht als das, was sie ist: Die exklusive Zusammenfassung einer Gruppe von Menschen unter eben diese Gewalt. Eben weil es sich bei der Rede von der nationalen Identität um eine ideologische Verkehrung handelt, ist sie niemals widerspruchsfrei begründbar. Dass das mit der Natürlichkeit nicht so einfach ist, merken auch diejenigen, die daran glauben. Gerade deshalb ist die Frage, was deutsch ist, ständiger Gegenstand von Diskursen und wird immer wieder neu öffentlich ausgehandelt.
Um die Natürlichkeit von Nation zu begründen, wird besonders auf die Geschichte verwiesen, die als nationale Geschichte erzählt wird. Damit haben Deutsche aber auch immer ein besonderes Problem. Nationale Geschichte wird schließlich unter der Zielsetzung erzählt, dass am Ende das Bild einer guten Nation zu stehen hat. (mehr…)

Vortrag in Bochum

20. Juli 2010 // 19.00 Uhr // Kulturcafe Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum.

„Nationalheld Stauffenberg – Wie mit Geschichte Politik gemacht wird“

Vortrag der Gruppe …nevergoinghome

Die Grenzöffnung zwischen den beiden deutschen Staaten war der Beginn einer neuen Phase, in der sich Deutschland als Nation feiert, auf die sich positiv bezogen werden kann. flyerbochumDas Problem dabei ist, dass mit zwei begonnenen Weltkriegen, dem Nationalsozialismus und der Shoah als Vergangenheit so umgegangen werden muss, dass das positive Selbstbild darunter nicht leidet.
Für solche Zwecke ist die Figur Stauffenberg wie geschaffen: Stauffenberg und das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 stehen paradigmatisch für den „Deutschen Widerstand“ gegen den Nationalsozialismus. Dass Stauffenberg selbst lange Anhänger des Nationalsozialismus und Antisemit gewesen ist und bis zu seinem Tod ein erklärter Feind der Demokratie, wird mittlerweile zugegeben. Jedoch wird gerade die späte Abkehr vom Nationalsozialismus als vorbildlicher Lernprozess gedeutet, in dem sich das heutige Selbstverständnis der Deutschen als „Weltmeister der Vergangenheitsbewältigung“ spiegelt. (mehr…)

Workshop auf Antinationalem Sommercamp

Auf dem diesjährigen Antinationalen Sommercamp der Jungen Linken (28. Juli 2010 bis 4. August 2010) wird es einen Workshop von nevergoinghome geben:

Nationalheld Stauffenberg – Warum der 20. Juli vielen Deutschen so wichtig ist

Im Streit um die richtige Deutung der Geschichte geht es nicht einfach um die korrekte Darstellung der Vergangenheit, sondern im nationalen Erinnern stecken immer auch Appelle für die Gegenwart. Wie erinnerungspolitische Diskurse funktionieren und welchen politischen Konjunkturen sie unterliegen, soll am Beispiel des Gedenkens an Stauffenberg von 1950 bis heute aufgezeigt werden. Daran lässt sich die Frage diskutieren, ob Erinnerungspolitik überhaupt ein sinnvolles Betätigungsfeld für eine radikale Linke sein kann und wenn ja, wie sie aussehen könnte.

Antinationales Sommercamp hoch drei

Noch sind ein paar Plätze frei. Unter www.junge-linke.org kann sich angemeldet werden.

Veranstaltungsreihe zu Nationalismus

Wir weisen auf folgende Veranstaltungsreihe hin, die die bisherige Debatte über Nationalismus fortführen will:

Von Lichterketten und anderen Aufständen

Von Lichterketten und anderen Aufständen

Nach Zusammenschluss der BRD und DDR sowie zahlreicher rassistischer Gewaltübergriffe auf Migrant_innen in den Jahren nach 1989 entstanden innerhalb der radikalen Linken Debatten über die Gefahr eines „Vierten Deutschen Reichs“. Mittlerweile stehen solche Prognosen nicht mehr zur Diskussion. Deutschland hat sich „modernisiert“. (mehr…)

Veranstaltungsreihe zu Antisemitismus

Wir weisen auf folgende Veranstaltungsreihe hin:

Antisemitismus & Krise

mehr…

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke!

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Wie viele andere Gruppen oder Einzelpersonen denken auch wir, dass dies ein Vorfall war, der nicht hinzunehmen ist und rufen deshalb dazu auf, sich deutlich gegen Antisemitismus – auch gegen den von links – zu positionieren.

Am 13.12.09 soll der Film im b-movie gezeigt werden – und das darf nicht ein zweites Mal verhindert werden. Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir innerhalb des breiten Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

Weitere Infos:

Aufruf

Seite des Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten

Text zu Antisemitismus unter Roter Fahne von der Gruppe Cosmoproletarian Solidarity

Volkstrauertag und Heldengedenken

Mit mehreren Aktionen wurde dem diesjährigen Volkstrauertag begegnet.

An der Kundgebung am Columbiadamm (Aufruf hier) nahmen ca. 100 Personen teil. Das „Heldengedenken“ wurde durch die fröhliche Musik von den Lautsprecherwagen und mehrere gute Redebeiträge gestört. Der Redebeitrag der Gruppe …nevergoinghome. kann hier nachgelesen werden.

KundgebungColumbiadamm

Weitere Informationen: Indymedia-Artikel zur Kundgebung und Fotos.

Pink Rabbit am Volkstrauertag

Kranzniederlegung Pink Rabbit

Bereits am Vortag fand die Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Lilienthalfriedhof statt. Als alle Gäste schweigend auf den Beginn der Zeremonie warteten, tauchte jedoch zuerst Pink Rabbit auf und brachte etwas Leben und Farbe zwischen grauberockte und fackeltragende Soldaten.

Beim Pink Rabbit begründet man die Aktion folgendermaßen:
„Aus unserer Sicht geht es hier nicht um Trauer, sondern um die Legitimierung militärischer Gewalt. Die Veranstaltungen dienen gewollt oder ungewollt der Verdrängung der nationalsozialistischen Verbrechen. Wir glauben, dass ein Soldatenfriedhof kein Ort der Trauer sein kann, wir glauben, dass der Volkstrauertag kein geeigneter Tag des Gedenkens ist und wir meinen vor allem, dass Stiefel, Uniform und Fackeln ungeeignete Bekleidung für das Betreten eines Friedhofs sind.“

Am Volkstrauertag selbst war Pink Rabbit wieder vor Ort und legte nach dem Bundespräsident und den Vertreter_innen aller Verfassungsorgane selbst einen Kranz nieder, auf dem „Möhrenkränze statt Volkstrauertag“ zu lesen war. Für diese öffentliche Bekundung von Trauerverweigerung wurde das Rabbit vor den Augen vieler verwunderter Tourist_innen und Passant_innen von der Polizei abgeführt.

Keine Versöhnung mit deutschen Täter!

Zuvor hatten seine Freund_innen bereits spontan ein Transparent gezeigt und der schaulustigen Menge ihre Sicht auf die Geschichte mit Sprechchören mitgeteilt. Insbesondere ältere Menschen reagierten erbost.
Video, weitere Fotos und Flugblatt zur Aktion wie immer auf www.pink-rabbit.org.

Volkstrauertag- deutsche Opfermythen angreifen

gegen heldengedenken

Infoveranstaltung zum Volkstrauertag und zum Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge

Wir informieren über den in jedem Jahr im November stattfindenden Volkstrauertag (dieses Jahr am 15.11) und der Organisation, welche diesen Feiertag in der Weimarer Republik mit revanchistischer Stoßrichtung etablierte und sich auch heute traditionsbewusst in dieser Hinsicht zeigt: der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK). So hat hier die Relativierung der Geschichte Methode und aus deutschen Tätern können unter der Prämisse: „Versöhnung über den Gräbern“ auch mal schnell deutsche Opfer werden.

Informiert wird auch über das Heldengedenken am Columbiadamm und die geplanten Gegenaktivitäten.

12.11 um 19h im Größenwahn in der K9
Kinzigstr. 9 (U5 Samariterstr.)

Gegen jedes Heldengedenken

Das „Heldengedenken“ auf dem Garnisonsfriedhof Columbiadamm ist ein jährliches Ritual rechter, rechtsradikaler, reaktionärer und nazistischer Vereine und Verbände, das am sog. „Volkstrauertag“ stattfindet. Zu diesem Tag treffen sich Reservisten der Deutschen Bundeswehr, reaktionäre Traditionsverbände, Burschenschaften, Alt- und Neonazis, um der im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten zu gedenken und sie als „Helden“ zu verehren.

Zwar ist es durch antifaschistische Proteste zuletzt gelungen, die Veranstaltung gesellschaftlich zu isolieren und Vertreter_innen der „Demokratischen Parteien“ (noch 2006 legte der FDP-Bezirksverband Neukölln einen Kranz nieder) und der Bundeswehr eine Teilnahme unmöglich zu machen. Auch ging die Zahl der Teilnehmer_innen in den letzten Jahren zurück. Trotzdem ist es bis heute nicht gelungen, diesem nationalistischen, reaktionären und geschichtsrevisionistischen Treiben ein Ende zu bereiten. Daher gilt es auch dieses Jahr, der Veranstaltung lauten und unversöhnlichen Protest entgegenzubringen.

Unserer Protest gilt aber nicht dieser reaktionären Veranstaltung allein, sondern dem Volkstrauertag auch in seiner zivilgesellschaftlichen Form, wie sie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der offizielle Staatsakt zeigt. Keine Träne für deutsche Täter.

Den ganzen Aufruf lesen.

Mobilisierungs-Jingle anhören:

Kommt zur Kundgebung gegen das Heldengedenken am 15.11.2009 um 10:00h, Columbiadamm



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